InBöter im August 2017

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Frische Zugänge im Blücher-Sortiment

 

Blücher Sloe Gin (20% vol.)
Unser Blücher Sloe Gin ist ein traditioneller Schlehenlikör auf der Basis unseres echten Blücher Gins. Er ist die fruchtige Spielart mit dem intensiven, leicht bitteren Aroma des Schlehdorns. Dem Schehdorn wurde unter anderem eine Schutzwirkung gegenüber Hexen nachgesagt. Daher wurden in Mecklenburg Höfe und Weiden mit Schlehenhecken umpflanzt.

Blücher Waldmeister Gin (45% vol.)
Der „Meister des Waldes“ war schon in alter Zeit die erste und wichtigste Pflanze des Waldes. In den mecklenburgischen Buchenwäldern, wo er besonders gut gedeiht, ist er auch als Mäusch oder Möschen bekannt. Waldmeister wurde schon immer als Mittel gegen dämonische Kräfte genutzt. So sollen sich Hexen durch Waldmeister vertreiben lassen. Der Blücher Waldmeister Gin ist eine aromatische Spielart des beliebten Blücher Gins und ist der grüne Nachfolger unseres Erdbeer Gins.

Blücher Sanddornginlikör (17% vol.)
Unter Verwendung der „Zitrone des Nordens“ haben wir nach dem Vorbild eines Sloe Gins den Blücher Sanddornginklikör hergestellt. Mit einem leichten Alkohlgehalt ist eine kleine aromatische, leicht saure Fruchtbombe entstanden. Zusammen mit unserem Schollenberger Sekt auf Eis schmeckt er auch vorzüglich als Rostock Royal.

Hafensänger Rostock

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Lange haben die Landratten darauf gewartet – nun ist es am 16. September 2017 so weit. Auf ihrem musikalischen Landgang entern die Rostocker Nachtmatrosen und Hafensänger den Zwischenbau in Rostock, um ihr Publikum mit feinstem maritimen Liedgut zu verwöhnen.
Mit im Boot sind: Kudders, Zum Anker sowie Möwe und die Ölmützen. Die Crew der MS Zwischenbau sorgt mit einer Rumbar für geistige Erbauung. Im Anschluss bittet die Labskaus-Bande zum Hafennighter.


Die Luken öffnen sich um 20.00 Uhr, die musikalische Hafenrundfahrt beginnt um 21.00 Uhr. Ein Billett kostet an der Abendkasse 15€, im Vorverkauf sind diese für 12€ zu haben.

Nachhaltig unter Segeln transportierter Wein zur Hansesail 2017

 

Nun ist es endlich geschafft – die Bioweine von der Domain Boucabeille in Frankreich wurden gestern, am Mittwoch den 12. Juli, nach großen Anstrengungen, in Le Havre auf die Schonerbrigg „Tres Hombres“ verladen und haben mit Windkraft ihre Reise nach Rostock angetreten. Über die Stationen Den Helder in den Niederlanden, Kopenhagen und Bornholm in Dänemark kommt unser Hansesail-Wein dann voraussichtlich unbeschadet zur Sail in Rostock an. In Den Helder übernimmt dann der Segler Nordlys (norwegisch für „Nordlicht“) den Wein und bringt ihn nach Rostock. Diese Weine werden dann auf der Hansesail im Fairtradebereich im Stadthafen und auf unseren Ausfahrten mit der Kehrwieder am 10. August (Dampfboot) und am 11. August (Winzerboot) von uns ausgeschenkt. Außerdem gibt es diese limitierten Weine dann auch in den Schollenbegerschen Weinhandlungen in Bad Doberan und Rostock. Die „Tres Hombres“ ist eine Schonerbrigg mit bewegter Geschichte, die 1943 auf der Burmester-Werft in Swinemünde auf Usedom gebaut wurde und nun im emissionsfreien Frachtdienst Waren transportiert. Die drei Freunde, welche das Projekt stemmen, wollen so die wirtschaftliche Lebensfähigkeit des nachhaltigen Transportes unter Segeln beweisen. Im Moment werden mit der Tres Hombres und der Nordlys zwei Segelschiffe durch die Partenrederij Tres Hombres S.A. für den Transport eingesetzt. Die Tres Hombres ist das einzige Segelschiff, welches im Frachtverkehr zwischen Europa und der Neuen Welt, im Liniendienst, unterwegs ist. Für uns als Weinhändler ist neben der Nachaltigkeit auch die Frage einer besonderen Reifung des Weins sehr interessant. Denn Bewegung beschleunigt den Prozess der Reifung bei Wein und Spirituosen. Auf dem Segelschiff herrscht durch die Dünung ja eine ganz besondere Bewegung, bei der wir hoffen, dass sie den Wein besonders geschmeidig macht. Wir als Weinhandlung Schollenberger sind sehr gespannt und freuen uns auf diese interessanten roten und weißen Tropfen zur Hansesail 2017 im Rostocker Stadthafen.

Frank Schollenberger
Sommelier

Domaine Boucabeille

Der Wein von Jean Boucabeille – Domaine Boucabeille

„Es hat irgendwann aufgehört zu regnen“, das war eine der kurzen und prägnanten Informationen, die uns Jean Boucabeille über seine Arbeit gab, als wir ihn 2011 auf der großen Bioweinmesse in Montpellier kennenlernten.
Jetzt wird das Wetter schön, denkt man. Für Jean Boucabeille verbarg sich hinter dieser freundlichen Aussage allerdings eine schwere Realität. Für die Winzer des Roussillon hatte es nämlich schon vor 3-4 Jahren aufgehört zu regnen. Seitdem sind die Regenfälle bis auf wenige Ausnahmen ausgeblieben, bzw. wenn sich das Wetter mal anschickte, regnerisch zu werden, goss es gleich wie aus Eimern. So wie im Sommer 2011, wo der so wichtige Boden einfach weggespült wurde. Die schon immer geringen Erträge der knorrigen Reben auf den kargen Schieferböden haben sich in den vergangenen Jahren noch einmal mehr als halbiert. Nur 15-20 hl Wein je Hektar werden hier erwirtschaftet. Vor einigen Jahren waren es noch doppelt soviel. Davon konnte man gut leben, sagt Jean Boucabeille, und das war wohl auch die Idee als er vor einigen Jahren das Weingut von seinem Vater übernahm und seinen erlernten Beruf an den Nagel hing.
Der Vater Régis Boucabeille betrieb das Weingut eher als enthusiastisches Hobby, verdiente sein Geld aber in der freien Wirtschaft. Régis rekultivierte in mühevoller Handarbeit Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts sein frisch erworbenes Land. Er hatte sich schlicht in den Boden, in die Landschaft und in den weiten Blick auf das am Horizont sichtbare Meer verliebt. Aber zurück in die Gegenwart: angesichts der dramatisch niedrigen Erträge sind die Weine noch gehaltvoller geworden und sind von ungestümer Aromenvielfalt. Die Rebflächen befinden sich terrassiert auf den steilen Hängen des Forca Réal in der Nähe von Perpignan. An eine maschinelle Bewirtschaftung der maximal 40 Jahre alten Reben ist gar nicht zu denken. Hier wird konsequent biologisch gewirtschaftet und es entstehen im wahrsten Sinne des Wortes feine, reine Winzerweine in Handarbeit.

Schollenbergers Riesling

Wir freuen uns sehr, nun rechtzeitig zur Sommersaison unseren Schollenberger Riesling in den Geschmacksrichtungen trocken und feinherb präsentieren zu können.

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Gemeinsam mit unserem Winzerpartner aus dem Affental haben wir zwei knackig-frische Rieslinge aus der Ortenau in die Flasche gebracht. In der Badischen Region um Baden-Baden ist der Riesling auch als Klingelberger bekannt. Ob nun gut gekühlt, pur oder als Basis für eine spritzige Rieslingschorle – unsere beiden Riesling-Klassiker sind zwei gute Begleiter durch den Sommer. Mit ihrer typischen Apfel- und Pfirsicharomatik sowie einer anregenden Säure sind sie natürlich auch eine gute Wahl, um ein Essen der modernen oder regionalen Küche zum Mahle zu machen. Ein guter Tipp sind unsere süffigen Zwei auch für jede Party. Ab sofort gibt es die schmackhaften Liter für 5,95€ in den Filialen der Weinhandlung Schollenberger in Bad Doberan und Rostock.

Neu: Die Spaßmacher von den Weinschwestern

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Von links nach rechts:

JUNGLE DRUMCabernet Blanc
Geschmackssafari: Wilde Kräuter, Grüne Stachelbeere & Kiwi. Trocken und ziemlich wild.
Passt zu: Falafel mit Hummus und Tabouleh
Der Grund zum Öffnen: Her mit dem Abenteuer!

LIEBE, LEBEN, LEMBERGER
Liebe, Leben, Lemberger: Duftet nach Brombeeren und Vanille; erinnert an geröstete Paprika und ein sonnenduftendes Kräuterbeet. Trocken und im Holzfass gereift.
Passt zu: Angus-Rumpsteak, perfekt medium gegrillt, Ratatouille
Der Grund zum Öffnen: Alle sind da!

HURLYBURLY ROSÉ
Verführerisch beerig, tolle Erdbeer- und Himbeerfrucht, erfrischend! Trocken & verdammt lecker.
Passt zu: Tomaten-Brot-Salat, Riesengarnelen vom Grill
Der Grund zum Öffnen: Ich mach mir mal den Sommer an!

ENJOY THE RIDE – Spätburgunder
Intensiver Johannisbeer- und Schwarzkirschduft, dazu seidige Textur & feine Eleganz
Passt zu: rosa gebratenem Roastbeef + homemade Remoulade + Ofenkartoffeln
Der Grund zum Öffnen: endlich daheim

FERNWEH, HEIMWEH, WANDERLUST – Weißburgunder
Wunderschöner Mangoduft, reife Ananas und gelbes Steinobst. Cremig und schmelzig mit feinen Vanille- und eleganten Würznoten.
Passt zu: Bun + Avocado + Salz, Pfeffer, Olivenöl + Lachspatty + Schmandklecks + Salatblatt = nah dran am großen Glück
Der Grund zum Öffnen: Geht es uns nicht verdammt gut?

Noch mehr Neues …

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Whisper wurde von zwei Sandkastenfreunden gegründet. Einer von ihnen verbrachte seine Kindheit auf der sehr kleinen Insel Antigua in der Karibik, nördlich von French Guadeloupe.
Nach der Abschaffung der Sklaverei wurde diese britische Insel von vielen portugiesi- schen Händlern aus Madeira bewohnt, welche Rumläden besaßen und 1933 die Antigua Destillerie gründeten. Die Destillerie thront über den Haupthafen und die Hauptstadt der Insel, St John, im Nordwesten der Insel.
Die Insel produziert nun kein eigenes Zuckerrohr mehr und importiert Melasse aus Guyana. Die Fermentation an der Luft in der Destillerie läuft sehr lange, nämlich bis 120 Stunden. Dreifach destilliert wird Rum bei 95% herausgelassen.
Der Vorsitzende der Antigua Destillerie arbeitet mit einem französischen Master Blender, Antony Bento, zusammen, um diesen außergewöhnliche goldenen Rum aus Ex-Bourbon-Fässern mit mindestens zweijähriger Reifung zu kreieren. Die Besitzer sind leidenschaftliche Rum-Fans und lieben den lokalen Cocktail namens „Old Fashion Rum Punch“, der die Idee, einen eigenen Rum herzustellen, inspirierte.
Der Name „Whisper“ kommt von seinen weichen Aromen, die sich entfalten wie ein Flüstern.

Tasting Notes Nase: Fruchtig, fein, raffiniert und gefällig. Noten von Vanille und ein Hauch von Honig. Geschmack: Ausgereift, dann trockener, bis sich Eichentannine und pfeffrige Gewürze entwickeln
Nachklang: Fruchtig und langanhaltend

Matugga Golden Rum präsentiert sich als Ausdruck eines klassischen britischen goldenen Rums. Zuckerrohrmelasse aus reichhaltiger, roter Erde Ostafrikas wird durch Kupferpot-Destillation gekonnt verarbeitet und in englischen Eichenfässern gereift. Ein exquisites Bouquet an tropischen Früchten, eine eindeutige Holznote im Geschmack und eine langanhaltender luxuriöser Nachklang. Matugga Golden Rum ist pur, auf Eis oder als Basis für einen Cocktail zu genießen.

Tasting Notes Nase: Feines Eichenholz, Früchtebrot mit Rosinen und Sultaninen Geschmack: Honig, Karamell mit Szechuan Pfeffer
Nachklang: Vanille, Erdbeere und reichhaltiger Sirup

Matugga Spiced Rum ist fein ausbalancierter britischer Craft Rum von differenzierter Komplexität. Zuckerrohrmelasse aus reichhaltiger, roter Erde Ostafrikas wird durch Kupferpot-Destillation gekonnt verarbeitet und in englischen Eichenfässern gereift. Matugga Spiced Rum wurde mit betörendem Masala Chai aus sechs verschiedenen Zutaten versetzt. Im Geschmack entfalten sich weiche Teetanine, frischer Ingwer und natürliche Gewürznuancen. Matugga Spiced Rum ist pur, auf Eis oder als Basis für einen Cocktail zu genießen.

Tasting Notes Nase: Honig, Orangenblüte mit Rosinen
Geschmack: Eine weiche, wärmende Flut aus Mandarine, Lakritze und zerstoßenem, schwarzem Pfeffer
Nachklang: Weihnachtspudding mit Honig

Neu bei Schollenberger

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Endlich wieder Vesper Martinis, wie sie sich James Bond 1953 gedacht hat: L.N. Mattei Cap Corse Grande Réserve ist ein klassischer Quinquina und damit die perfekte Alternative zum seit 1987 von Bartendern und Genießern so schmerzlich vermissten, weil eingestellten Kina Lillet. Cap Corse wird seit 1872 handwerklich und traditionell auf Korsika hergestellt. Seit Kurzem ist das Traditions-Produkt nun auch in Deutschland verfügbar.

L.N. Mattei Cap Corse ist ein traditioneller Likörwein auf der Basis von hochwertigem Mistelle und ausgesuchter Chinarinde. Vergleichbar ist die Spirituosen-Kategorie des Quinquina am ehesten mit Wermut – sowohl was den Geschmack als auch die Herstellung angeht. Der größte Unterschied ist wohl, dass die Bitterkeit aus dem Chinin statt vom Wermutkraut kommt.

Der Quinquina von L.N. Mattei ist weltbekannt für seinen einzigartig bitteren und gleichzeitig süßen Geschmack, den er rein durch den aufwendigen Herstellungsprozess und die Süße des Traubenmosts erreicht, ohne Zusatz von Zucker. Er wurde nach einer Region im Norden von Korsika benannt, die bekannt ist für den Anbau besonders hochwertiger Trauben.

In seiner Heimat gehört der „Cap Mattei“, wie die Einheimischen ihn nennen, fest zu einem guten Essen. Erfunden hat ihn Louis Napoleon Mattei höchstselbst vor über hundert Jahren auf Korsika. Auch wenn Quinquina bisher einen Ruf als eher altmodische Cocktail-Zutat besaß und vor allem in vergessenen Klassikern zum Einsatz kommt: seine vielschichtigen Aromen machen ihn zu einer ebenso fantastischen und vielseitigen Cocktail-Zutat wie den bekannteren Wermut.
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Ob nun mit Soda auf Eis, als Spritz-Variante oder als Quinquina Tonic oder in einer spannenden, neuen Cocktail-Kreation: L.N. Mattei Cap Corse verleiht Klassikern Eleganz und modernen Drinks das besondere Etwas. Mixen Sie Martinis, wie Sie sie noch nie getrunken haben, Boulevardiers, die im Gedächtnis bleiben und Longdrinks, von denen man reden wird.

Die Weinbasis für beide Sorten Cap Corse wird stärker als bei anderen Aperitifs von floralen Noten geprägt. Der L.N. Mattei Cap Corse Grande Réserve Rouge hebt diese durch ein besonders voluminöses Mazerat aus Früchten und Kräutern noch stärker hervor. Er ist ein intensiver aber eleganter Aperitif. Seine tiefrote Farbe erhält er wie ein Rotwein durch die Schalen roter Weintrauben und einer kleinen Menge Karamell.

Sein florale Noten verwöhnen am Anfang den Gaumen, gefolgt von einem aromatischen und bitteren Geschmack mit Noten von Kakao und Chinin. Das Finish ist langanhaltend und würzig. Der Cap Corse macht sich hervorragend als erfrischender Capo Spritz oder als Negroni-Variante, in dem er die Rolle von Campari oder rotem Wermut ausfüllen kann.

L.N. Mattei Cap Corse Grande Reserve Quinquina Blanc schmeckt im Vergleich zum trockeneren Cap Mattei Rouge frischer und spritziger. Noten von Zitrusfrüchten machen sich in der Nase und am Gaumen bemerkbar.

Cédrat, auch Zitronatzitrone genannt, wird in Korsika angebaut und ist ein wichtiger Bestandteil des L.N. Mattei Cap Corse Réserve Quinquina Blanc.

Seine Zitrus-Note harominiert perfekt mit dembitteren Geschmack von Chinin. In Fizz-Varianten funktioniert er ebenso hervorragend wie auf Eis mit Tonic Water als Quinquina Tonic.