Scharfe Sache!

Ankermesser für Seeleute, Fischer und Gentlemen

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Heute sind sie ein Accessoires von Gentlemen und richtig angesagt. Früher waren sie Werkzeug und unverzichtbarer Begleiter von Fischern und Seeleuten. Ankermesser aus Solingen von Otter- und Löwenmesser erleben im Moment eine Renaissance, sind dabei wahre Trendsetter und Handschmeichler. Funktionalität und schlichte Eleganz machen die Ankermesser zu einem echten Blickfang. Der in den Holzgriff eingelassene Messinganker ist ihr Markenzeichen und signalisiert höchste Handwerkskunst bei der Herstellung von Messern. Hierbei befindet sich der Anker bei Otter am unteren Ende des Griffs. Bei den Löwenmessern hingegen ist er im oberen Teil des Griffes eingelassen. In Verbindung mit dunklen Griffschalen aus edlem Holz oder hellen aus Knochen bildet er einen interessanten Kontrast. Am Ende des Griffs befindet sich ein Loch mit einer Kordel oder einem Lederband welches um das Handgelenk gelegt wird und ein Verlieren auch bei schwerer See verhindert. Die Klinge ist eine Hufklinge, welche sich besonders bei ziehenden Schnitten bewährt.

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Das Ankermesser war durch seine robuste Bauweise und die praktische Klingenform in der Vergangenheit ein geschätztes Arbeitsmesser auf hoher See oder im Hafen. Selbst zum Durchtrennen starker Taue und Tampen mit Hilfe eines Holzschäkels war es zu gebrauchen. Mit dem Schäkel wurde auf den Klingenrücken geschlagen und schon war das Seil gekappt. Eine Spitze hatte das Messer der Seeleute nicht, so war die Verletzungsgefahr in rauer See geringer. Für den Anker im Griff wird die Form in das Holz oder Knochen gefräst, dann wird das seemännische Symbol aus Messing im Griff vernietet. Nach dem Schleifen bilden Anker und Griff dann eine Einheit. Natürlich war dieses praktische Messer sehr beliebt bei den Fahrensleuten und die Nachfrage daher sehr hoch. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es von vielen Solinger Firmen hergestellt wurde. Heute wird die Tradition durch die Familienbetriebe Otter- und Löwenmesser hochgehalten. Durch die Handwerkskunst und Verwendung hochwertiger Materialien ist ein Ankermesser ein ganz besonderes Taschenmesser und ein Stück maritimer Tradition. Was früher ein wichtiger Begleiter der Seeleute war, ist heute ein Trendprodukt für Sammler, Gentlemen, Dandys und Freunde von nachhaltiger Wertarbeit mit Seefahrerromantik.

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In unserer Region an der Ostsee hatten die robusten Messer aus Solingen immer einen guten Namen und fanden auch zur DDR-Zeiten Ihren Weg auf die Schiffe von DSR und Fischfangflotte. Die Höhscheider Firma Berens vertrieb ab Mitte des 19. Jahrhunderts die maritimen Solinger Messer in alle Welt. Besonders die Messer der Manufaktur Otter und die Löwenmesser von C. Lütters & Cie waren bei Seeleuten so beliebt, dass die Begriffe Otter- und Löwenmesser zum Synonym für Ankermesser auf allen Weltmeeren wurden. Und so ist belegt, dass in den 50er Jahren durch den Vertrieb von Berens auch Messer in die DDR verkauft wurden und hier auf den Schiffen der Flotten in Gebrauch waren.
Und gerade auf den Schiffen der Deutschen Demokratischen Fangflotte waren die scharfen Solinger sehr beliebt und wurden hier in der Produktion nicht nur zum Filetieren auf allen Meeren eingesetzt.
Auch heute noch machen viele gefangene Fische Bekanntschaft mit Solinger Arbeitsmessern. Die beiden Unternehmen beliefern aktuell maritime Kundschaft wie Küstenfischer. Dabei gehen zum Beispiel 40 Prozent der Produktion der 1840 gegründeten Manufaktur Lütters & Cie als Löwenmesser nach Skandinavien und Großbritannien und sind hier ein unverzichtbarer Helfer beim Schlachten und Ausnehmen von Fischen. Von den heute 60.000 jährlich in Handarbeit bei Löwen produzierten Messern geht ein weiterer großer Teil als Matrosen, Kehl- oder Dorschmesser in den Mittelmeerraum und bis nach Namibia. Aktuell gibt es die Produkte der beiden Solinger Messerschmieden auch wieder in Rostock. In der Weinhandlung Schollenberger im Barnstorfer Weg 22 kann Mann und Frau maritime Taschenmesser, neben anderen hochwertigen Manufakturwaren, erwerben.

Frank Schollenberger

St. Laurent – roter Seelentröster für den Winter

Dem blauschwarzen St. Laurent wurde lange nachgesagt, er wäre eine Spielart des Spätburgunders (Pinot Noir). Heute geht man aber davon aus, dass es sich um eine eigenständige Rebsorte aus der Burgunderfamilie handelt. Seine Verbreitung in der Mitte des 19. Jahrhundert in Deutschland verdankt der St. Laurent dem Apotheker und Förderer des Weinbaus Johann Phillip Bronner, der die Rebsorte aus Frankreich einführte. Hier im Frankenland oder in Niederösterreich wird die Urheimat der wuchsstarken Rebsorte vermutet. Als Namenspate diente wohl der Schutzpatron der Köche, der Heilige Laurentius. An dessen Gedenktag, dem 10. August, erreichen die Trauben in der Regel ihre Essreife.

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Hochwertige und konzentrierte Moste des St. Laurent ergeben frische, farbintensive Rotweine mit Struktur und Kraft. Ein Ausbau im Barrique bekommt gehobenen Qualitäten oft gut. Typisch für die Weine sind Aromen von Holunderbeeren und dunkler Wildkirsche. Ein großes Vergnügen können diese Weine gerade im Winter zu kräftigen Gerichten sein. Als Begleiter zur Wild oder reifem Käse laufen die Spitzenvertreter der St.-Laurent-Gattung zur Höchstform auf und sind ein roter Seelenwärmer für den Winter. In Deutschland war der St. Laurent lange unverzichtbarer Bestandteil des roten Gemischten Satzes. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Augenmerk auf andere Weine und Weinmoden gelegt und die Rebfläche ging bis in die 50er Jahre dramatisch zurück. So drohte der St. Laurent in Deutschland fast in Vergessenheit zu geraten. Seine Bewahrung haben wir einem Pfälzer Winzer zu verdanken. Der mutmaßlich letzte Rebstock stand in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in der Rebschule Rhodt und sollte eigentlich der Axt zum Opfer fallen. Man besann sich und nach einigen Jahren der Erhaltungszüchtung hatte man in den Rebschulen wieder Pflanzmaterial. Seitdem vermehrte der Saint Laurent seine Fläche in Deutschland beständig. Heute gehört er mit jeweils 300 Hektar Anbaufläche in der Pfalz und in Rheinhessen zu den in guten Lagen liebevoll gepflegten Rebsorten. Der Rest seiner Rebfläche entfällt bei einer Gesamtfläche von ca. 370 Haktar auf die anderen Anbaugebiete. Hier hat der St. Laurent keine große Bedeutung im Rebsortenspiegel. Sein Hauptverbreitungsgebiet hat er heute mit fast 800 Hektar in Österreich gefunden. Hier spielt er eine wichtige Rolle und beansprucht bei mittelhohen Erträgen beste Lagen in der Thermenregion und am Neusiedlersee für sich.

Frank Schollenberger
Sommelier

Irish Whiskey aus dem Herzen der Wicklow Mountains

Die Powerscourt Distillery liegt in den malerischen Wicklow Hills südlich von Dublin. Insbesondere die markante Silhouette des Great Sugarloaf Mountain zeichnet sich hinter der Destillerie gegen den Himmel ab. Der einmalige Ausblick auf den Berg ist ein Markenzeichen des berühmten Powerscourt-Anwesens, welches seinen Namen dem größten und bekanntesten Wasserfall der Region verdankt. Dieser ist zugleich auch der höchste Irlands. Dabei gehört das herrschaftliche Haus aus dem 18. Jahrhundert samt seiner traumhaften Gärten zu den Sehenswürdigkeiten der Grafschaft Wicklow. Hinzu kommt seit 2018 die Powerscourt Destillerie und ihr Irish Whiskey. Sie trägt nun ihren eigenen Teil zur langen Geschichte des herrschaftlichen Anwesens bei. Auf dem Gelände wurde das alte Mühlengebäude von 1890 zur Brennerei ausgebaut.

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Hier wurde früher das Getreide für das Powerscourt Anwesen gemahlen. Die Besucher atmen beim Beteten einen Hauch der Geschichte von Powerscourt ein. Das originale Mühlrad blieb als Ausstellungsstück erhalten. Die noch heute an der Nordseite des Gebäudes erhaltene Glocke kündigte früher den Arbeitern die Mittagspause an. Hinter dem historischen Gebäude setzt die Powersourt Destillerie voll auf die Moderne. Ein imposanter Neubau beherbergt die moderne Brennerei. Darin bilden die drei individuell gefertigten, kupfernen Pot Stills das Herzstück der Destillerie. Hier ist Master Distiller Noel Sweeney Herr über alle Prozesse. Dafür ist er mit über dreißig Jahren Erfahrung in der irischen Whiskey-Industrie der richtige Mann am richtigen Ort. Das Ergebnis seiner Arbeit wird klassischer, irischer Whiskey sein. Neben Single Pot Still Irish Whiskey planen Sweeney und sein Team auch Single Malt Irish Whiskey herzustellen. Dafür hat man im Herbst 2018 die Produktion aufgenommen. Hierfür verwendet der Brenner frisches Wasser aus der eigenen Quelle auf dem Powerscourt Anwesen. Der fertige New Make wird dann im eigenen Lagerhaus vor Ort gelagert.
Noel Sweeny ist bei dem Projekt Powerscourt Distillery Master Distiller und Blender in Person. Dabei begleitet er den Whiskey von der Auswahl der Rohstoffe über die Destillation, die Auswahl der Fässer bis hin zu seiner Lagerung. Alle Schritte der Produktion unterliegen der fachkundigen Aufsicht des Urgesteins der irischen Whiskeyindustrie. Im Jahr 2017 erhielt Noel Sweeney eine der höchsten Auszeichnungen. Das Whisky Magazine nahm ihn in seine Hall of Fame auf.

Powerscourt Whiskey. Der Fercullen Whiskey
Der erste Powerscourt Whiskey ist seit Ende 2018 erhältlich. Hierbei handelt es sich um zugekauften Whiskey, der unter eigenem Label vermarktet wird. Den Whiskey brachte Master Distiller Noel Sweeney von seinem alten Arbeitgeber mit. Dabei sind unter der Marke Fercullen drei Abfüllungen erschienen.
Hierbei tauchte die Powerscourt Distillery bei der Namensgebung tief in die Geschichte des Anwesens ein. Feracullan war ab dem 9. Jahrhundert der lokale Name der Ländereien. Erst ab dem 13. Jahrhundert erlangte das Gebiet unter dem Namen Powerscourt Bekanntheit.

Tasting Notes

Fercullen 14 years Single Malt Irish Whiskey
Nase: Honig, Vanille, süßes Malz, Gewürze, Mandeln, Zimt, reife Pflaumen, frisch
Geschmack: Erfrischend weich und komplex, vielschichtig weich, süßes Malz mit frischem Getreide, würzig, fruchtig, nussig, komplex und lecker
Nachklang: Malz am Anfang mit einem langen Finish von süßer Würze, Malz und frischen Früchten

Fercullen 10 years Single Grain Whiskey
Nase: Süße Vanille, Zitruszesten, Honig, Gewürze, Mandeln, süße Orange und Holz
Geschmack: Weich, Süß, frisches Getreide, komplexe Kombination aus Holz, Frucht und Süße
Nachklang: Seidig am Anfang mit einem langen Finish von Vanille und Holz

Fercullen Premium Blend Irish Whiskey
Nase: süße Vanille, Zitrus, Honig, Gewürze, Mandeln, süße Orange und Holz
Geschmack: Weich, frisch, Getreide, Kombinationen von Malz, Karamell, Frucht und Süße
Nachklang: langanhaltend mit süßer Vanille und geröstetem Holz

Im Februar gibt es die Fercullen Whiskeys in Kühlungsborn im Pub Nr. One im Aquamarin Hotel zum Probieren.

Frank Schollenberger

Die rote Domina aus der Flasche

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Keine Angst wir lassen die Peitsche stecken, den es geht um Wein. Etwas herrisch ist sie aber doch diese rote Domina aus der Rebsortenschmiede von Peter Morio. Diesem haben wir neben der Domina, die er 1927 züchtete, so klangvolle Rebsorten wie Bacchus, Optima und den nach ihm benannten Morio-Muskat. zu verdanken. Durch die Kreuzung von Portugieser und Spätburgunder hat Peter Morio eine interessante Rebsorte geschaffen, die einige Vorzüge in sich vereint. Eine Nachbearbeitung erfuhr die Domina 1950 vom Züchter Bernhard Husfeld. In der Folge geriet die „Meisterrin“ dann aber in Vergessenheit. Sodass der Eintrag der Domina in die Sortenliste erst 1974 erfolgte, als Rotwein wieder in Mode kam. Die Domina ist nicht nur ertragreich sondern als Wein stämmige, vollmundige und intensiv mit sehr dunkler Farbe. So kann eine Domina auch hervorragend als Deckwein in Rotwein-Cuvees eingesetzt werden. Für die Reifung benötigt der kräftige und gerbstoffreiche Wein mit seinem Säurespiel aber Zeit, bring aber wenn man sie hat, strukturierte Weine mit Tiefgang und Farbe hervor. Dabei kann es jahrgangsbedingt zu hohen Säurewerten kommen. In Deutschland sind heute ca. 380 Hektar mit Domina bestockt. Hier nimmt das Anbaugebiet Franken mir ca. 340 Hektar die Führungsrolle ein. In den Weingärten kann die herbe Dame einige weitere Vorzüge ausspielen, die sie für Winzer im Anbau attraktiv macht. Zum einen trotzt sie dem Frost, hat ein starkes Triebwachstum und die Blüten sind nicht so Anfällig was Verrieselung betrifft. Die Sorte zeigt auch im Norden eine gute Frostbeständigkeit. Ihr Anfälligkeit gegen Botrytis ist nicht sehr stark ausgeprägt. Pflanzt man die „Herrin“ mit ihren blau-schwarzen Trauben an guten Standorten, so kann man mit ihr gute Erfolge erzielen und im Ergebnis entstehen wuchtige Weine mit Rückrat, Kraft, Wärme, einer interessanten Rauchigkeit und intensiver Farbe. Diesen tanninbetonten und aufregenden Weinen bekommt eine längere Reifung im Holzfass, wie schon angesprochen, oftmals gut und das Holz unterstützt die typische Aromatik von dunklen Sauerkirschen, Brombeeren, Heidelbeeren, Pflaumen, Trockenfrüchten und Anspielungen von Tabak gut. Die knackige Säure sorgt bei einer guten Domina für Frische und Spiel. Diese opulenten Rotweine sind eine gute Wahl zu gehaltvollen Gerichten mit dunklen Fleisch vom Rind und Wild. Die Domina aus der Flasche überzeugt Rotwein-Liebhaber auch durch ihre mediterrane Anmutung und kann so auch ein erstklassiger Begleiter zu Gerichte aus Mittelmeerküche wie Pizza oder Pasta sein.

Frank Schollenberger
Sommelier

Ron Maximo Gomez Edición limitada de vino de oporto

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Nachdem gereifte kubanische und dominikanische Rumqualitäten miteinander vermählt wurden, reift dieser karibische Rum im spanischem Style nochmals 15 Monate in handwerklich zurückgebauten 30 Liter fassenden Portweinfässern in Mecklenburg. Hierdurch erlangt er seine interessante Farbe und das einladende fruchtige Geschmacksprofil. Nach der Reifung wird Ron Maximo Gomez edición limitada im Sinne unserer Maxime „100% Rum“ ohne Quatsch unfiltriert und ohne Zugabe von Zucker in limitierter Stückzahl abgefüllt. Ron Maximo Gomez gibt es ausschließlich im gut sortierten Fachhandel und der ambitionierten Gastronomie. Nach dem Essen zum Kaffee, zur Zigarre oder auch einfach nur so bietet er fruchtigen karibischen Rumgenuss.

Heiße Getränke für die kalte Jahreszeit

Eine gar nicht so „stade“ Zeit bricht in unserer Steinwälder Punschwerkstatt jedes Jahr aufs Neue an, wenn die Tage kürzer werden und der erste Schnee vom Himmel fällt. Dann werden bei uns weihnachtliche Früchte und Gewürze zu verschiedenen Glühwein- und Punschsorten verarbeitet. Und wir machen das schon seit Jahrzehnten. Diese Tradition pflegen wir, und sie wird bei uns ständig und konsequent weiterentwickelt.

Seit jeher legen wir größten Wert auf eine hohe und stabile Qualität unserer Rohstoffe. Deshalb verwenden wir für unsere Punsch- und Glühweinspezialitäten ausschließlich Qualitätstrauben aus Norditalien von vertrauensvollen Partnern. Ausgefeilte Rezepturen nach zum Teil seit Generationen überlieferten Hausrezepten unserer Familie, die Verwendung ausgesuchter Zutaten und handwerkliche Herstellungsverfahren gehören ebenso zu unserer Philosophie – so wie es zu Zeiten der Großeltern schon war.

 

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Es sind inzwischen sieben Winterfreunde aus der Steinwälder Punschwerkstatt, die in der Vorweihnachtszeit ihren großen Auftritt haben: Egal ob klassische Sorten wie der „SchneeSchmelzer“ (Erbendorfer Glühwein) und der „GlühWichtel“ (alkoholfreier Punsch) oder die weiße „SternenFee“, Großvaters Glühwein „DauerGlüher“, unser Glögg „Alter Schwede“ oder auch Spezialsorten wie die „Knusper- Hexe“ (Feiner Lebkuchen-Punsch) oder der „HeidelBär“ (Heidelbeer-Punsch) – da findet jeder für sich den richtigen Genussmoment.

So klingt das Jahr in unserer Punschwerkstatt mit einem ganz besonderen Duft aus. Denn Zimt, Vanille und Nelken, Nüsse und Zitrusfrüchte sowie Lebkuchengewürze und vieles mehr sind in diesen Tagen unsere ständigen Begleiter.

Geschenkideen für den perfekten Genuss 2

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Die deutsche Cigarrenwelt vibriert förmlich, seit die Firma Kleinlagel im September diesen Jahres die Cigarren von Angela und James Brown auf den Markt gebracht hat.
Zwei Linien mit jeweils verschiedenen Marken stehen zur Auswahl. Zunächst widmen wir uns den Cigarren der „Black Label Trading Company“.

Last Rites: Der Name sagt schon alles – die letzte Ölung. Die rohe, ungestüme Kraft der Cigarre läßt sich aber sehr gut mit einem Port abfedern, sodass am Ende alle ganz versöhnlich auseinandergehen. Unsere Empfehlung dazu: Churchills Vintage Port.

Salvation: Sehr interessanter Blend, weniger Kraft, dafür mehr Aroma. Das Geschmacksbild ist auch für erfahrene Aficionados so ungewöhnlich, dass man auch beim Begleitgetränk neue Wege gehen darf und sollte. Unser Blücher Gin Vive La France bildet die perfekte Ergänzung – natürlich pur und ungekühlt. Bei dieser Kombination erlebt niemand sein persönliches Waterloo.

Royalty: Hier wurden Kraft, Aroma und Geschmack super ausbalanciert. Das ruft natürlich nach einem Ausnahmegetränk, als Begleiter. Der vorgeschlagene Rum, Worthy Park Single Estate Reserve, wird dem mehr als gerecht. Cigarre und Rum sind jeweils für sich genommen sensationell, in der Kombination eine Sensation.

Lawless: Irgendwie noch abgefahrener als die Salvation, wer Experimente mag und unserer Empfehlung folgt, begibt sich auf absolut neues Terrain. Mezcal sollte man langsam eh auf dem Schirm haben – hier kommt Crema de Mezcal! Del Maguey, Mezcal mit Agaven Sirup. Würde die Cigarre nicht schon Lawless heißen – die Kombination verdient den Namen allemal.

Geschenkideen für den perfekten Genuss 1

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Die älteste Cigarrenmarke aus Nicaragua „Joya de Nicaragua“ hat uns dieses Jahr mit einigen Neuheiten beehrt. Hervorheben wollen wir vor allem die „Numero Uno“, die bisher nur für Staatsgäste reserviert war und nun für den allgemeinen Verkauf freigegeben wurde. Wenige Kisten kamen nach Deutschland – wir haben uns natürlich für unsere Kunden entsprechend bevorratet.
Die Cigarre ist in der Tat für jedermann geeignet. Leicht bis mittelkräftig gefällt sie durch ihre weichen, aber würzigen Aromen und ist ein Allrounder, was das Begleitgetränk angeht.

Rum: Da passt einfach alles, waRum nicht z.B. bei dieser Gelegenheit das Rhum JM Probierset testen? Wer Spaß hat, neues zu entdecken, macht hier nichts falsch.

Whisky: Wer es gern weich, aber mit Charakter mag, greift zielsicher zu unserem Fairy Flag. Ohne Rauch und Torf geht es nicht? Kein Problem, der Sanaig von Kilchoman erfüllt hier alle Wünsche.

Port: Auch hier gilt, alles ist erlaubt UND gewollt, ob leicht und fruchtig, oder schwer und süffige Süße, die Cigarre genießt die Geschmeidigkeit des roten Port, da haben sich echt zwei Freunde gefunden.

Cognac: Die vergessene Königsklasse, der Cognac zur Cigarre! Unsere Empfehlung ist der 10 Generations von Ferrand. Eine unglaubliche Kombination, die man lange in Erinnerung behalten wird.